In 3 Schritten zu deinem perfekten Blogbeitrag

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Inhaltsverzeichnis

Lesezeit ca. 9 Minuten

Den perfekten Blogbeitrag zu schreiben ist keine Zauberei. Was du dafür brauchst, ist Wissen. Wissen, wie du planst, strukturierst und gefunden wirst. Und genau das erwartet dich in diesem Beitrag: Schritt für Schritt zum perfekten Blogbeitrag!

Gut geplant ist halb geschrieben

Du schreibst nur, wenn du dich von der Muse geküsst fühlst und dann lässt du einfach alles aus deinen Fingern fließen? Das kannst du so machen und ist für bestimmte Beitragsarten sicher geeignet, aber: Willst du einen Beitrag mit echtem Mehrwert schaffen, setzt dich hin und plan deinen Beitrag. Dafür brauchst du keine Kreativität. Im Wesentlichen hat ein Blogbeitrag eine Aufgabe: deiner Leserschaft die Lösung für ein Problem liefern oder eine bestimmte Frage zu beantworten.

Eine Planung bringt dir mehrere Vorteile:

  • klare Message
  • klarer Fokus
  • klare Zielgruppe
  • klares Ziel

Wenn du planst, hast du eine klare Message, die du in die Welt tragen willst. Du weißt, WAS du sagen willst. Du hast einen klaren Fokus und kannst dein Thema klar abgrenzen. Das hilft dir, das Wesentliche vom Unnötigen zu trennen. Du konzentrierst dich auf ein Kernthema. Du hast eine klare Zielgruppe. Du weißt, WEN du WIE ansprichst. Du hast ein klares Ziel und weißt ganz genau, was du erreichen möchtest.

Bevor du mit dem Schreiben anfängst, beantworte diese Fragen:

  1. Worum geht es?
  2. Wie lautet der Arbeitstitel?
  3. Was sind die wichtigsten Keywords?
  4. Für wen ist der Beitrag?
  5. Was ist das Ziel?

Mit der ersten Frage legst du grob das Thema fest, z. B. einen guten Blogartikel schreiben. Dein Arbeitstitel muss nicht deine Überschrift sein. Es geht darum, dein Thema mit dem Arbeitstitel klar einzugrenzen.

Hier kann es helfen, eine Mindmap zu erstellen. Notiere um dein Kernthema herum, welche Inhalte zwingend erforderlich sind, um dein Ziel zu erreichen. Spätestens an diesem Punkt merkst du, ob eine Recherche notwendig ist.

Die Keywords musst du im ersten Schritt noch nicht endgültig festlegen. Notiere ein paar, die dir passend erscheinen. Im zweiten Schritt startest du eine Recherche, um die perfekten Keywords für deinen Text zu verwenden. Hier habe ich dir einen sehr ausführlichen Artikel dazu verlinkt.

Lege fest, für wen du den Beitrag schreibst. Sind es Expert:innen? Dann kannst du von einem Grundlagenwissen ausgehen und musst Fachbegriffe nicht erklären. Wollen sie geduzt oder gesiezt werden? Sprichst du nur Frauen an oder auch Männer?

Jeder Text, den du schreibst, verfolgt ein Ziel. Dieses Ziel musst du dir und deiner Leserschaft klarmachen.

Das könnten deine Ziele sein:

  • Anmeldung zu deinem Newsletter
  • auf deine Angebote aufmerksam machen
  • zur Diskussion in den Kommentaren anregen
  • deinen Expertenstatus festigen

Wenn du einen Text ohne Ziel schreibst, kannst du nicht erwarten, dass du viel damit erreichst. Das ist wie Wandern gehen ohne Wegweiser. Richte deinen Text auf dein Ziel aus und teile deiner Leserschaft klar mit, was sie tun sollen.

Struktur als Wegweiser

Die Rahmenbedingungen für deinen Text hast du nun festgelegt. Kommen wir zum Aufbau. Wieso ist der eigentlich so wichtig?

Weil du damit

  • deine Besucher:innen leitest
  • Aufmerksamkeit schaffst
  • das Leseverhalten im Web berücksichtigst
  • ihre Suche beendest.

Du leitest deine Leserschaft mit deiner Struktur durch den Text. Ohne Struktur entsteht ein Textklumpen, den deine Leser:innen selbst auseinander bröseln müssen. Das werden sie höchstwahrscheinlich nicht tun. Was passiert? Sie klicken auf den Pfeil zurück und suchen nach ansprechenderen Texten. Du bist raus. Mit der richtigen Struktur schaffst du also Aufmerksamkeit für deinen Text.

Online lesen wir anders als offline. Online überfliegen wir Texte zuerst. Sagt uns zu, was wir innerhalb von Sekunden erfasst haben, bleiben wir länger.

Doch das Wichtigste: Mit deinem Artikel willst du die Suche beenden. Was genau soll das heißen? Stell dir folgendes vor: Du sitzt vor deinem Laptop, öffnest deinen Browser, der Suchschlitz erscheint. Wieso tust du das? Du suchst Antworten. Immer. Egal, wonach du suchst. Ist dein Text gut aufbereitet, sehen deine Besucher:innen sofort, worum es in deinem Text geht und ob ihre Frage damit beantwortet werden kann. Wenn ja, bleiben sie.

Den typischen Aufbau eines Blogartikels kannst du dir etwa so vorstellen:

  • Überschrift
  • Einleitung
  • Bild
  • Hauptteil
  • Schluss/Call-to-Action (CTA)

Der konkrete Aufbau eines Beitrags ist stark abhängig vom Inhalt. Ein Interview sieht anders aus als ein Fachartikel, Listen und Rankings oder Anleitungen. Diese übergreifende Struktur kann ich aber guten Gewissens empfehlen 🙂

Wir schauen uns die einzelnen Elemente jetzt genauer an.

Die Überschrift

Oft liest du sowas wie: Die Überschrift muss neugierig machen, muss knallen, muss zum Weiterlesen anregen. Wie du das machst, wird nicht so oft erklärt. Deshalb gehen wir jetzt darauf ein, WIE du Überschriften schreibt, die zum Weiterlesen verführen.

  • Halte dich kurz: Versuch, mit maximal 10 – 12 Wörter auszukommen. Wieso? Weil kurze Texte schneller funktionieren, als lange.
  • Schreib konkret, worum es geht: Deine Leserschaft will nicht rätseln.
    Beispiel: „So schreibst du den perfekten Blogartikel“. Was erwartest du? Eine Anleitung, wie du den perfekten Blogartikel schreibst.
  • Keyword: Die Überschrift ist extrem wichtig für SEO. Bring dein wichtigstes Keyword in die Überschrift mit ein. Am besten weit vorne.
  • Problem + Lösung: Sprich in der Überschrift ein Problem an, das deine Wunschleserschaft hat. Im Beispiel „So schreibst du den perfekten Blogbeitrag“ ist es die Schwierigkeit, nicht zu wissen, ob die eigenen Beiträge gut sind und was einen tollen Blogartikel ausmacht.
    Das Bedürfnis, tolle Artikel zu schreiben, wird hier angesprochen. Du musst dein Versprechen jetzt auch einlösen und in deinem Artikel zeigen, wie der perfekte Blogbeitrag aussieht.
  • Stelle Fragen: „Ist deine Headline ein Klick-Magnet?“ Ich bin sicher, du hast die Frage gerade in deinem Kopf beantwortet ?
    Fragezeichen-Überschriften wecken unsere Neugier. In deinem Gehirn passiert folgendes: Sobald du eine Frage liest, denkst du über eine Antwort nach. Danach folgt das Verlangen, deine Gedanken mit dem Inhalt des Textes zu vergleichen. Du willst wissen, ob der Text deine Meinung bestätigt, oder nicht. Und wenn nicht, wieso das so ist.
  • Zahlen: „3 Tipps, die deine Überschrift sofort besser machen“.
    Wieso wirken Zahlen so gut? Menschen wissen gerne, wie lange etwas dauert. Mit einer Zahl hast du einen Anhaltspunkt, was auf dich zukommt. Außerdem suggerieren Zahlen eine Art Aufzählung und damit eine leichtere Lesbarkeit. Schreibe die Zahl nicht aus und stelle sie ganz an den Anfang.
  • Power-Wörter: Nutze Power-Wörter, um die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Leser:innen auf dich zu ziehen. Power-Wörter sind sehr emotionsgeladene Nomen, Verben, Adjektiven/Adverbien oder Phrasen.
    Beispiele: einfach, schnell, exklusiv; jetzt, sofort, überraschend; Tipps, Tricks, Formel.

Die Einleitung

Hat die Überschrift neugierig gemacht, geht es weiter zur Einleitung. Diese gibt, aufbauend auf der Überschrift, einen Einblick in den Textinhalt. Dabei soll deinen Leser:innen klar werden, welchen Nutzen sie haben, wenn sie den Text lesen. Verrate in der Einleitung nicht alles, damit es im nächsten Schritt zum Herzstück des Textes geht: dem Hauptteil.

Zusammengefasste Aufgaben deiner Einleitung:

  • Einblick in den Text geben
  • Nutzenversprechen klarmachen
  • zum Weiterlesen motivieren

Der Hauptteil

Bis hierher war es schon ganz schön viel Arbeit. Kein Zuckerschlecken so ein Blogartikel. Einmal durchatmen und weiter geht’s!

  • Thema gliedern: Dank deiner Mindmap und/oder Recherche während deiner Planung solltest du schon eine grobe Gliederung haben. Diese muss auch optisch in deinem Artikel sichtbar sein.
  • Zwischenüberschriften: Fasse die Kerninhalte mit Zwischenüberschriften zusammen. Das hilft deiner Leserschaft beim Scannen des Inhalts und Google bei der Keyword-Suche.
  • ein Absatz = ein Gedanke/Argument/Tipp: Du hast bestimmt viel zu sagen und das ist auch gut so, aber lass Raum für Pausen. Ist ein Gedanke oder ein Thema beendet, mach einen Absatz.
  • Verlinkungen: Interne Verlinkungen führen zu ergänzenden Beiträgen auf dem Blog. Wenn deine Leser:innen möchten, können sie sich Hintergrundinformationen oder weiterführende Artikel anschauen. Zögere nicht, auf externe Quellen hinzuweisen, wenn sie deiner Leserschaft weiterhelfen. Sie werden es dir danken!
  • Bullet Points: Informationen lassen sich so sehr übersichtlich aufbereiten und beim Überfliegen gut aufnehmen. Sie lockern zudem lange Texte auf.
  • Medien (Bilder, Infografiken, Videos etc.): Du musst keine Medien einfügen, nur um welche im Text zu haben. Überlege daher, wo du sie sinnvoll einsetzen kannst.

Der Schluss

Du hast mehrere Möglichkeiten deinen Text zu beenden. Welche du wählst – auch in Kombination möglich – hängt vom Ziel deines Artikels ab.

  • Fazit: Hast du beispielsweise eine Software getestet, endet dein Artikel mit einer wertenden Zusammenfassung: deinem Fazit.
  • Ausblick: Wie könnte es mit deinem Thema weitergehen? Nutze deine Expertise für einen Blick in die Zukunft.
  • Zusammenfassung: Fasse die wesentlichen Erkenntnisse des Textes zusammen. Das ist hilfreich für den geduldigen Leser und den ungeduldigen Scanner.
  • CTA: Abhängig vom Ziel deines Textest rufst du hier die Nutzer auf, sich in den Newsletter einzutragen, zu kommentieren oder deinen Text zu teilen. Egal, was es ist: den CTA nicht vergessen!

SEO – einfach gefunden werden

Suchmaschinenoptimierung ist ein sehr breites Thema und weist eine gewisse Komplexität auf. Es gibt aber ein paar einfache Dinge, die du umsetzten kannst, um besser gefunden und damit gelesen zu werden.

  • Schreibe für Menschen. Das ist nicht nur auf die Keywords bezogen, sondern auch auf die Strukturierung und den Inhalt deines Textes. Google möchte seinen Nutzer:innen die bestmöglichen Ergebnisse liefern. Wenn du Keyword-Stuffing betreibst und merkwürdige Sätze zusammenbastelst, weil du sie für suchmaschinengerecht hältst, wird das deinen Besucher:innen nicht gefallen. Und damit auch Google nicht. Denn: Die Verweildauer wird kurz sein. Diese ist aber ein wichtiger Rankingfaktor.
  • Keywords sind dennoch wichtig, damit Google nach dem Durchforsten deiner Seite weiß, worum es geht. Die Wörter in den Überschriften sind sehr wichtig. Du hast sicher schon mehrmals gelesen, dass „h1“ die wichtigste ist und es stimmt. Umso „kleiner“ die Überschrift, umso unwichtiger wird sie von Google eingestuft. Zum Schluss kommt der Fließtext. Achte darauf, deine Keywords entsprechend einzusetzen.
  • Optimiere deine Meta Description. Die Description ist ein Metatag, der sich im Quellcode deiner Website befindet. Google nutzt diesen Teil als Auszug für den Inhalt deiner Website. Die Beschreibung erscheint in der Google Suche. Hier findest du einen Artikel, der ausführlich beschreibt, wie du deine Description optimierst.
  • Nutze Links für eine längere Verweildauer. Es ist nicht sinnvoll, alle möglichen Informationen in einen Artikel zu packen. Hast du bereits selbst weiterführende Artikel zu deinem Thema verfasst oder hilfreiche Ergänzungen, verlinke intern. Damit hilfst du deiner Leserschaft und erhöhst die Verweildauer auf deiner Website. Beides super für dein Ranking!
  • Du musst außerdem nicht ständig neue Artikel schreiben, um bei Google bestmöglich zu ranken. Aktualisiere deine Artikel in regelmäßigen Abständen. Prüfe Links auf Funktion, ergänze oder lösche Inhalte. Sobald du Änderungen durchführst, regst du Google dazu an, deine Seite erneut zu bewerten. Das bietet dir die Möglichkeit, dein Ranking zu erhöhen.

Du weißt nun, welche Power in der Kombination Planung + Struktur + SEO liegt. Ein guter Blogartikel braucht seine Zeit. Nimm sie dir! Wenn du Fragen hast oder Tipps zum Thema Texten suchst, schau gerne bei mir vorbei! Du erreichst mich per E-Mail unter kat@schreibliebe.biz. Auf Instagram bin ich unter @schreibliebe_akademie zu finden. Frohes Tippen!

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Kat

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Hello there! Ich bin Kat, Texterin und Text-Trainerin. Am liebsten schreibe ich Beiträge für Online-Magazine und Blogs. Mit meinem Onlinekurs „text4success“ möchte ich Frauen helfen, ihre innere Schreibgöttin zu wecken! Wenn du Fragen rund ums Texten hast, bist du bei mir richtig :) Liebe Grüße Kat
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