Portfolio erstellen – Dein erster Schritt zu neuen Aufträgen

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Inhaltsverzeichnis

Ein Portfolio – brauche ich das? Spätestens wenn du einen Auftrag siehst, der dich wirklich interessiert, wirst du ein fertig erstelltes Portfolio vermissen. Ich zeige dir, wozu du eins brauchst, welche Inhalte dein Portfolio haben kann und gebe dir allgemeine Tipps zur Erstellung und Pflege.

Wozu brauchst du ein Portfolio?

Da saß ich nun in Vietnam, auf meiner langen Asienreise und scrollte durch eine VA-Gruppe bei Facebook. Da war es plötzlich, das eine Angebot, was wirklich spannend klang!

Eine selbstständige Webdesignerin suchte Unterstützung zur Webseiten-Umsetzung ihrer Kunden. Perfekt!

Gefordert waren: Mail schreiben, Portfolio zeigen.

Mist.

Mail schreiben konnte ich. Referenzen hatte ich auch. Aber ein kompaktes Portfolio, indem alles an einer Stelle zu finden war – das hatte ich nicht.

Meine Möglichkeiten: Entweder ich erstelle schnell eins oder ich schreibe die Fragende gar nicht erst an.

Ich entschied mich für ersteres, bastelte bei ausgefallener Klimaanlage und über 40 Grad eine schnelle Präsentation zusammen und schickte sie ab.

Den Auftrag habe ich nicht bekommen. Aber eine Erkenntnis gewonnen: Ein gescheites Portfolio muss her!

Ein fertiges Portfolio kann jeder und jedem helfen – vor allem, wenn du noch ganz am Anfang deiner Selbstständigkeit stehst.

Zugegeben, Facebook und auch andere Plattformen sind nicht die ideale Möglichkeit, um an neue Aufträge zu kommen. Die Stunden- oder Projektpreise sind oft unterirdisch, kostenlose Probeaufträge die Norm und Wertschätzung fehlt ebenfalls häufig.

Aber wenn du mit Bedacht die vielen Ausschreibungen liest und auf dein Bauchgefühl hörst, kannst du auch an faire (Langzeit-)Kundschaft kommen.

Doch ein wichtiger Faktor ist Zeit. Facebook und Co. sind schnelllebig, du hast also selten den Luxus, dir ein paar Tage für die Vorbereitung zu nehmen.

Ein Portfolio ist dein erster Pluspunkt. So sieht dein:e potenzielle:r Auftraggeber:in nicht nur direkt, wer du bist und was du kannst, sondern es wirkt auch professionell, durchdacht und vorbereitet.

Das sind die Inhalte

Erste Regel: Halte dich so kurz wie möglich.

Wie bei einer herkömmlichen Bewerbung für ein Unternehmen, hat auch dein Gegenüber wenig Zeit, seitenweise Textwüsten zu lesen.

Es ist wichtig, dass du dich auf die wichtigsten Punkte beschränkst.

In meinem Portfolio findest du:

  • Meine Leistungen (Text und Webdesign) mit jeweils fünf Referenzen.
  • Einige Infos über meinen Werdegang.
  • Meine Kontaktmöglichkeiten.

Ich habe mich inhaltliche auf das Nötigste beschränkt. Bei dir muss es selbstverständlich nicht so knapp ausfallen. Trotzdem sollten sich im Portfolio keine Romane finden, denn die liest jeder lieber in der Freizeit.

4 Tipps für dein Portfolio

Mein erstes Portfolio, das ich in Vietnam auf die Schnelle erstellt hatte, sah anders aus. Weder hatte ich mir besonders viel Mühe mit der Designanpassung gegeben, noch hatte ich mehr als nur einen Gedanken an meine Referenzen verschwendet.

Die nächste Version war deutlich durchdachter und ich habe mir zusätzlich Feedback von einer Freundin geholt.

Mein Tipp vorweg also: Das Portfolio darf und sollte sich verändern und lasse jemanden einen unvoreingenommenen Blick darauf werfen.

Aber kommen wir zu meinen vier Tipps, damit du demnächst auch ein Portfolio parat hast:

1. Nutze Canva

Klar, noch schöner und professioneller wäre es, du würdest ein:e Designer:in beauftragen, dir ein ganz individuelles Portfolio zu erstellen. Solltest du ein bisschen Geld übrig haben, würde ich dir das auf jeden Fall empfehlen.

Aber oft sieht der Beginn der Selbstständigkeit etwas anders aus, du bist wohl eher nicht mit Dagobert Duck verwandt und musst eben deine Zeit investieren.

Dafür eignet sich Canva. Dort findest du zahlreiche Vorlagen, die du ziemlich schnell anpassen kannst.

Du kannst entweder aus den Portfolios wählen oder – wie ich – eine Präsentation umwandeln. Mir haben die Portfolio-Designs nicht zugesagt und die Auswahl bei den Präsentationen ist deutlich größer.

Nimm dir Zeit, dich durch die vielen Vorlagen zu klicken, denn die erste Wahl muss nicht die beste sein.

Hast du dich für ein Design entschieden, dann passe es entsprechend deinem Branding an. Verwende deine Farben und Schriften, vielleicht auch grafische Elemente, die sich zum Beispiel auf deiner Website wiederfinden.

2. Überlege dir deine Inhalte

Ich arbeite als Freelancerin im Bereich Text und Webdesign. Daher waren meine Inhalte recht schnell klar.

Ich habe meine abgeschlossenen Projekte analysiert, eine interessante Mischung zusammengestellt, kurz mit meinen Kunden abgeklärt, ob ich das OK habe und in die Präsentation gepackt.

Mit einer Verlinkung, die du in Canva ebenfalls leicht einfügen kannst, weise ich direkt auf die Projekte hin.

Doch was tun, wenn du noch gar keine Referenzen hast?

Nutze die Zeit und arbeite an deinen eigenen Projekten.

Als Texter:in kannst du zum Beispiel über Themen schreiben, die dich interessieren und sie dann auf deinem Blog veröffentlichen. Dein Schreibstil ist erkennbar und vielleicht kannst du damit eine:n Kund:in aus genau deinem Interessensbereich akquirieren.

Als Webdesigner:in kannst du auf deinen Subdomains ganze Websites oder Landingpages als Muster erstellen.

Als Feng-Shui-Berater:in kannst du am Beispiel deiner eigenen Wohnung oder deines Hauses Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen.

Als Coach kannst du den Ablauf einer Beratung beschreiben.

Werde kreativ und überlege dir, wie du deiner potenziellen Kundschaft ein gutes Bild von deiner Leistung vermitteln kannst.

3. Schreibe keinen Lebenslauf

Du bewirbst dich mit einem Portfolio nicht auf eine klassische Stelle in einem Unternehmen. Daher brauchst du auch keinen Lebenslauf mit deinen “größten Erfolgen” im Portfolio.

Kreiere lieber eine kurze Übersicht deiner Person. Wer bist du und wie ist dein Werdegang?

Du kannst auch ein paar Fun Facts über dich einbauen, um mehr Persönlichkeit in dein Portfolio zu bringen.

Doch auch hier gilt: Halte dich kurz! Möchte dein:e potenzielle:r Auftraggeber:in mehr über dich erfahren, kann sie oder er das auf deiner Website oder deinen Social-Media-Profilen tun.

4. Halte dein Portfolio aktuell

Dein Angebot ändert sich, deine Referenzen wachsen. Achte darauf, dein Portfolio aktuell zu halten.

Ich investiere einmal im Monat ein bisschen Zeit, um meine Referenzen durchzugehen, ältere auszutauschen, neuere einzufügen.

So habe ich immer etwas parat, was ich umgehend an jemanden interessierten verschicken kann.

 

Das waren meine Tipps für ein gelungenes Portfolio. Vielleicht geht es dir wie mir und du brauchst noch einen Schubs mehr Inspiration. Daher kannst du dir hier mein Portfolio anschauen. Vielleicht erkennst du dadurch noch weitere Möglichkeiten für deins.

Bei Fragen dazu, einfach fragen!

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Magdalena

Magdalena

Hey – ich bin Magdalena. Seit 20218 bin ich selbstständige WordPress Gestalterin und SEO-Texterin und helfe Einzelunterhemer:innen und kleinen Unternehmen dabei, im Internet schichtbarer zu werden.
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